Sommer auf der Außenalster
John Fontenay hatte vor 200 Jahren großen Anteil an der Erschließung des westlichen Astervorlands
Segelregatta auf der Alster
Reeder J. Fontenay sah frühzeitig die Ausdehnung der prosperierenden Stadt entlang der Alster voraus
Was ist Rotary?
Rotary vereint Persönlichkeiten aus allen Kontinenten, um Dienst an der Gemeinschaft zu leisten.
Über uns
Wir treffen uns jeden Donnerstag im Grand Hotel Elysée, Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg Telefon:040 41412-0. Am 1., 3., 5. Donnerstag im Monat um 19:00, jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat 13:00. Wir freuen uns sehr, Sie als Gast begrüßen zu dürfen.

Um unseren Club besser zu verstehen muß man etwas in die ältere Geschichte eintauchen:  

Es war einmal eine Gruppe von Menschen, die sich entschieden hatte, ihr Leben nicht nur für sich und ihre Familien zu leben, sondern als Gemeinschaft für eine viel größere Gemeinschaft von Menschen, denen es schlechter ging als ihr selbst. Die Mitglieder der Gruppe fanden sich zusammen, teilten ihr Leben miteinander, wollten öffentlich erkannt werden und trugen daher besondere Kleidung und Abzeichen und verpflichteten sich schon damals, alles so einfach wie nur möglich zu gestalten, wenn es um ihre eigenen Ansprüche ging. Sie stellten ihre Kraft in den Dienst an der Allgemeinheit und nahmen sich selbst zurück. Sie versuchten es jedenfalls.             

Eigentlich eine ideale Gemeinschaft, möchte man denken. Zudem suchten sie Orte, an denen noch nicht alles fertig war, an denen die Infrastruktur noch gar nicht entwickelt war und ebenso die Bildung, an denen die Menschen weit weg waren von guter medizinischer Versorgung und Arme und Ausgegrenzte nicht damit rechnen konnten, dass ihnen jemand unterstützend beistehen würde. Hier wollten sie konkret helfen – gegen Seuchen, gegen Armut und was der karitativen und diakonischen Aufgaben mehr sind.              

Was für eine Herausforderung und Chance! Was für Ideale, die manche persönliche Rücksichtnahme und auch Zurücknahme eigener Interessen und Bedürfnisse forderte. Nützt es der Gemeinschaft ebenso wie den anderen? – so lautete eine der Fragen, die sich die Menschen in der Gruppe immer wieder stellen sollten. Aber wie es so ist unter Menschen – jedes Ideal erfährt dadurch seine Begrenzungen, dass wir Geschöpfe kein „ausgeklügelt Buch“ sind, sondern halt „Menschen mit ihrem Widerspruch“, wie es der Schriftsteller Konrad Ferdinand Meyer treffend formuliert hat.               

So kam es, dass eines Tages aus einer großen Gemeinschaft, die schon lange Jahre zusammen gelebt und vieles, auch Wunderschönes und Großartiges erlebt hatte, ein Teil aufbrach und die Gemeinschaft verließ, um sich an anderem Ort niederzulassen und um doch das Werk fortzuführen, das die Gemeinschaft insgesamt groß macht. Ob damals diejenigen, die gingen, mit einem Segen verabschiedet wurden oder zornige, traurige oder verständnislose Blicke ihrem Wegzug folgten, das ist nicht überliefert. Allerdings: Auch manche von denen, die wegzogen, taten es nicht leichten Herzens. Sie wussten, dass Verletzungen und Verstörungen zurückbleiben würden, dass die Frage nach dem Nutzen für alle ihnen mit bitterem Unterton vorgehalten würde. Dennoch entschieden sie sich zu gehen und waren in dieser Entscheidung aufrichtig.               

Wohin sollte der Weg führen? Der neue Ort war noch gar nicht existent, aber er stand doch schon vor dem geistigen Auge. In der Zwischenzeit galt es, die Regeln der Gemeinschaft weiter lebendig zu halten, und sich nicht einzurichten in der Welt und nicht schon hier die elysischen Felder zu suchen, in die – das wussten die gebildeten Menschen dieser Gemeinschaft – die griechischen Götter jene Helden führten, die Unsterblichkeit erlangen sollten. Denn das waren sie gewiss nicht und wollten es auch nicht sein: Helden, die die Gunst Anderer oder vermeintlich Höherer suchten.               

Am Ende hatte man einen Ort gefunden, ein wenig sumpfig und am Wasser gelegen. Hier ließ man sich nieder, baute ein Haus mit einem Refektorium für die gemeinsamen Mahlzeiten und einem Lektorium für die Bildung und Weiterbildung und Werkstätten für die Arbeit – und ein großes Rad, mit dessen Hilfe die Kraft des Wassers genutzt wurde, um einen Fallhammer anzutreiben. Was für ein Bild – bald standen alle, die hier wirkten, im wahrsten Sinne des Wortes „unter Dampf“ für ihre Gemeinschaft und für die Menschen, die vor ihnen dort gelebt hatten und denen sie nützlich sein wollten.               

Im ganzen Land wurde bekannt, dass auch diese neue Gemeinschaft Gutes tat wie zuvor und sie dem Ziel der großen Gemeinschaft verpflichtet blieb. Wichtige Persönlichkeiten jener Zeit kamen, um beim Bau zu helfen, um die Anerkennung zu gewährleisten und um zu segnen, was am Anfang von außen einzig wie ein Riss empfunden worden war. Die Gemeinschaft wuchs, neue Menschen ließen sich ansprechen und brachten ihre Fähigkeiten und Kontakte ein – nicht, um daraus persönlichen Vorteil zu ziehen, sondern um zu teilen, damit es für alle insgesamt besser würde. In kurzer Zeit wurde der Name des neuen Ortes überall bekannt und ging am Ende in die Geschichte ein. Hier endet unsere Erzählung, und was wir beschrieben haben, ist tatsächlich Historie, die sich so ähnlich im frühen 12. Jahrhundert ereignet hat, als Zisterziensermönche aus dem Kloster Citeaux unter Leitung von Bernhard von Clairvaux das Mutterkloster verließen und eines der später berühmtesten Zisterzienserklöster in Frankreich gründeten. Es trägt den Namen Fontenay.            

Unser Club, trägt also einen großen Namen, dessen Ursprünge viel weiter zurückreichen als auf den Vorbesitzer jenes in der Nähe gelegen Geländes, den englischen Reeder John Fontenay der 1801 nach Hamburg kam und nach dem wir den Club benannt haben. 

Wir sehen bemerkenswerte Parallelen zwischen dem rotarischen Gedanken mit der Vier-Fragen-Probe zu den Idealen der zisterziensischen Bewegung. Aber es ist eher ein Vorbild als ein Parallelismus, denn die Zisterzienser müssen bis heute ein Gelübde ablegen, das viel entscheidender ihr Leben prägt als es irgendeine rotarische Verpflichtung jemals könnte.               

Prägend für unseren Club – wie wohl für die meisten der vielen Tausend Rotary-Clubs weltweit – ist die Freundschaft. So hat rotarische Freundschaft innerhalb der Clubs immer auch mit persönlicher Freundschaft zu tun. Sie ist ein wichtiger Motor, ein wichtiges Rad - um im Bild zu bleiben - um das Leben eines Rotary-Clubs in Schwung zu halten, Rotary ernst zu nehmen, weil es eine großartige Idee ist, aber Rotary denn doch auch nicht als unfehlbares Dogma über das Leben herrschen zu lassen.

Ein entscheidend wichtiger, um nicht zu sagen der wichtigste Unterschied zwischen dem Clubleben in einem Rotary Club wie dem unseren und dem Leben in einer Zisterzienser-Gemeinschaft, wie in der Abtei Fontenay, liegt aber in einem der schönen Leitsprüche, die die amerikanische Herkunft Rotarys nicht verleugnen kann: Enjoy it! Enjoy Rotary!               

Das fasst knapp und sehr gut zusammen, wie wir diesen Club gestalten wollen. Wir sind uns nicht  selbst genug, sondern wir sind auch Mitglied der weltweiten Familie. Bei Rotary zu Hause sein, und auch in der Fremde das gleiche „enjoy“ erleben zu können, das ist etwas Wertvolles. Wir wollen gute Gastgeber sein für alle, die den Weg zu uns finden. Wir wünschen uns dasselbe auch in allen anderen Clubs für uns.             

Wir sind ja ein merkwürdiger Club, denn wir sind ganz jung, aber nicht unerfahren. Wir wurden vom Govenor als „ungewolltes Kind“ beschrieben und fühlen uns doch schon erwachsen. Wir wurden willkommen geheißen und fühlen uns doch schon so lange bei Rotary zu Hause. Wir haben so viele Pastpräsidenten in unseren Reihen wie die katholische Kirche Sakramente zählt. Das soll uns Ansporn sein, unsere Freundschaft in den Dienst an denen zu stellen, für die sich Rotary weltweit einsetzt

So und nun kennen Sie die wahre Geschichte.

 

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TERMINE
Datum / Uhrzeit
Club / Ort
Thema / Beschreibung
30.06.2016
19:00
Hamburg-Fontenay
Grand Elysée
Jugenddienst-Aktivitäten
07.07.2016
19:00
Hamburg-Fontenay
Grand Elyée
Zum Älterwerden
14.07.2016
13:00
Hamburg-Fontenay
Grand Elyée
Arbeitskreis ev. Unternehmer
21.07.2016
19:00
Hamburg-Fontenay
Grand Elyée
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Meeting plan
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